Belohnung oder Bestrafung
„Yuki.“, Kaname betrat den Raum indem Yuki und Aido gerade lernten. Beide erhoben sich sofort.
„Kaname- sama.“, grüßte Aido
„Kaname- senpai!“, rief Yuki und lief gleich in seine Arme, er umschlang sie und meinte tadelnd:
„Ich habe doch gesagt du sollst mich nicht „senpai“ nennen.“
Entschuldigend blickte Yuki auf und meinte „Es tut mir leid, ich habe es so lange benutzt, es fällt mir schwer es abzulegen.“
„Na dann müssen wir es dir irgendwie beibringen.“, meinte Kaname lächelnd und wandte sich Aido zu
„Du bist ihr Lehrer, Aido. Sag mir, wie bringt man Schülern etwas am einfachsten bei?“
„Nun, wenn sie etwas richtig machen belohnt man sie oder lobt sie, wenn sie etwas falsch machen werden sei getadelt oder gestraft.“
Lächelnd sah Kaname wieder zu seiner Verlobten „Nun, jedes Mal wenn du mich nur „Kaname“ nennst bekommst du einen Kuss von mir.“ Yuki lief bei seinen Worten rot an und er bückte sich zu ihr und flüsterte sodass Aido es nicht hören konnte „Und wenn du mich 'Senpai' nennst... nun das wirst du dann erfahren.“
Seine Stimme so nah bei ihren Ohren, sein Atem der ihren Hals streifte - das ließ eine Gänsehaut entstehen und sie drückte sich enger an ihn.
„Ich kriege doch auch so Küsse von dir.“, meinte sie flüstertnd
„Du hast recht, dann bekommst du eben solange keine, bist du es gelernt hast. Außer natürlich du machst es richtig.“
Yuki lächelte und flüsterte in sein Ohr „Kaname, Kaname, Kaname.“
Er lachte leise und küsste sie. Beschämt wandte Aido seinen Blick ab und auch Yuki fühlte sich peinlich berührt.
„Senpai!“, rutschte es ihr erschrocken aus, als er sie ein weiteres Mal küssen wollte und er lächelte breit
„Deine Bestrafung können wir nicht hier ausführen.“, raunte er und meinte dann lauter zu Aido
„Darf ich dir deine Schülerin entführen?“
Aido nickte hastig, immer noch rot im Gesicht „Natürlich Kaname-sama.“
Kaname nahm Yuki an die Hand und zog sie zu ihrem Raum, drinnen schloss er die Tür und setzte sich aufs Bett, dann zog er Yuki auf seinen Schoß.
„Ich denke wir können deine Belohnung und deine Bestrafung kombinieren.“, meinte er mit heiserer Stimme, im nächsten Moment konnte Yuki Blutgeruch aus seiner Nähe riechen.
„Was...?“, meinte sie überrascht und er öffnete den Mund. „Kaname!“, rief sie während ihre Augen rot zu glühen begannen. Er hatte sich auf die Zunge gebissen.
„Belohnung.“, meinte er nur und zog sie zu sich hinab um sie zu küssen. Mit ihrem Mund an seinem, so nah an seiner blutenden Zunge konnte sich Yuki nicht zurückhalten und schob ihre Zunge in seinen Mund um das Blut abzuschlecken. Ein Stöhnen entrang sich Kanames Kehle. Gierig nach dem Blut lockte sie mit ihrer Zunge nach seiner die er bereitwillig zwischen ihre Fangzähne in ihren Mund schob. Das warme kribbelnde Gefühl in seiner Magengegend veranlasste ihn dazu Yuki enger an sich zu drücken. Als die Zunge aufhörte zu bluten beendete Yuki den Kuss.
„Das war ungerecht, Kaname!“, beschwerte sie sich, sie war ganz rot angelaufen und traute sich nicht ihm in die Augen zu sehen. Er lockerte den Griff um ihren Körper kein bisschen.
„Ich weiß.“, meinte er nur und lachte leicht „Zwei Belohnungen stehen noch aus. Vielleicht möchtest du mich auch bestrafen?“
Seine Augen glänzten gierig, jedoch nicht gierig nach Blut. Errötet sah Yuki auf und nickte dann leicht. Er küsste sie wieder und stupste dann mit seiner Zunge gegen ihre um sie in seinen Mund zu locken. Jetzt – ohne das Blut – kam Yuki dieser Aufforderung nur zögerlich nach, doch als sie sie in seinen Mund geschoben hatte ließ er seine Fangzähne leicht über ihre Zunge gleiten. Ein kleiner blutiger Kratzer entstand, den Kaname ausgiebig mit seiner Zunge und seinen Lippen bearbeitete. Keuchend lösten sie sich voneinander.
Kaname betrachtete seine Velrobte in seinen Armen. Mit den erröteten Wangen sah sie noch viel neidlicher und köstlicher aus als sonst. Am liebsten hätte er... doch er wusste, dass es dafür zu früh war. Viel zu früh. Noch war die Erinnerung an Kiriyu zu präsent. Vielleicht nicht in diesem Augenblick, doch Kaname war sich klar, dass er sich ihr Herz mit ihm teilen musste. Der nächste Kuss der Yukis Lippen bedeckte war sanfter, liebevoller Natur. Er lächelte sie an und sie lächelte zurück. Plötzlich begann sie zu lachen.
„Wenn du mich auf diese Weise bestraft, weiß ich nicht ob ich lieber belohnt oder bestraft werden will!“, erklärte sie ihren freudigen Ausbruch und auch er begann zu lachen.
„Du hast Recht, ich muss mir etwas anderes ausdenken.“, meinte er gut gelaunt „Sagen wir es so: Jedes Mal wenn du mich wieder 'Senpai' nennst darf ich dich quälen.“
„Quälen?“, fragte Yuki verwundert nach, er zwinkerte ihr zu
„Du wirst schon sehen.“
„Aber ich bin so furchtbar neugierig...“, quengelte sie bevor sie plötzlich anfing breit zu grinsen „...Senpai“
Er begann wieder zu lachen „Cleveres Ding!“, meinte er entzückt und zog sie wieder zu sich herab. Er konnte ihr wild klopfendes Herz hören und kam ihren Lippen immer näher. Kurz bevor er sie berührte pustete er sie an und versteckte dann sein Gesicht an ihrem Hals. Mit seiner Zunge fuhr er eine Linie hinter ihrem Ohrläppchen herab bis zu ihrem Schlüsselbein und pustete diese wieder sanft an. Er hörte wie ihr ein Stöhnen entwich und grinste. Leicht knabberte er an ihrem Hals hinauf um dann an ihrem Ohrläppchen zu lecken und leicht daran zu knabbern ohne sie zu verletzten, bevor er sich von ihr entfernte.
„Uff!“, meinte sie, ihre Wangen wieder glühend rot „Das ist... das...“
Er grinste zufrieden mit seinem Werk und betrachtete sie wie sie einen Moment um Fassung rang.
Nach einem Moment hatte sie sich wieder unter Kontrolle:
„Ich glaube, ich werde schnell lernen... Kaname.“