YAB

 

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You Are Bella

 

 

 

Mein erster Beitrag zu diesem Thema ist aufgebaut auf die Twilightuntersuchungsserie „You are Bella“ von Shmeilia. Wie man am Titel sehen kann ist sie durch und durch auf Englisch. Untersucht wird darin warum Twilight so erfolgreich ist und meiner Meinung nach werden gültige und zutreffende Punkte genannt. Es ist eine lange Serie deswegen wird mein Beitrag natürlich nicht so sehr ins Detail gehen können, aber dennoch wird er sehr wahrscheinlich eine ordentliche Länge erreichen. Den Link zu Shmeilia Kanal auf Youtube werde ich unter den Beitrag posten sodass ihr selbst einmal reinsehen könnt falls ihr mögt.

 

Die drei Punkte die sie als Hauptgründe nennt sind:

 

  • Bestätigung

  • Wirklichkeitsflucht

  • Wunscherfüllung

 

Gehen wir also gleich rein in die Diskussion.

 

Bestätigung:

 

Twilight und alle Folgebände bestätigen den Wunsch jedes einzelnen jungen (und auch so manchen älteren) Individuums. Bestätigung. Sie bestätigen und bescheinigen Ihnen das sie es wert sind geliebt zu werden. Das sie sich nicht ändern oder hart daran arbeiten müssen zu bekommen was sie sich wünschen. Weil sie so wunderbar sind bekommen sie natürlich alles hinterher geworfen. Genau wie Bella. Arbeit, lernen, wachsen – wer braucht das schon? Schließlich sind wir so perfekt wie wir sind, nicht wahr? Genau das ist es was die Biss- Reihe ihnen vorgaukelt. Und wer möchte das nicht gern hören, mal ganz ehrlich? Das ist der Grund warum sie alle an den Büchern kleben, sie geben ihnen was sie in der wirklichen Welt nicht bekommen können. Das bringt uns zum nächsten Punkt.

 

Wirklichkeitsflucht:

 

Die Biss- Reihe ist nicht tiefgründig. Sie behandelt keine der zentralen Fragen die den Menschen seit Jahrhunderten verfolgen. Es geht nicht um philosophisches Material. Die Frage nach dem Sinn des Lebens oder den Unterschied zwischen Realität und Fantasie, Dinge die tief in die Psychologie des Menschen eingreifen – all das fehlt in Twilight.

Und das ist nicht schlimm. Es ist gut so. Nicht jedes Buch muss tiefgründig sein und neue Wahrheiten ans Licht bringen. Doch das was Twilight liefert ist eine Flucht aus der Wirklichkeit für eine Zeit. Es ist das Mittel was die meisten TV- Shows und die Trivialliteratur eben erfüllen. Es geht darum die eigenen Sorgen zu vergessen und sich für einen Moment durch künstliche Probleme ablenken zu lassen. Und Twilight macht das so gut, dass es seine Leser in einen Bann zieht, in einen Kokon einhüllt der sie vor der Bösartigkeit der Welt schützt – für eine limitierte Zeit jedenfalls. Natürlich vermischen sich die Punkte. Die Wirklichkeitsflucht wird besser dadurch, dass sie in ihrem Sein bestätigt werden – es gibt der ganzen Sachen noch ein Sahnehäubchen drauf.

Die Beweise die für die Wirklichkeitsflucht finden wir im Happy End, in allen Problemen die eine perfekte Lösung finden, mit der jeder der guten Charaktere zufrieden ist und dem Fehlen jeglicher Konsequenzen.

 

Wunscherfüllung:

 

Wer will nicht schön, reich, unsterblich und unverletztlich sein? Wer will nicht von jedem geliebt werden und sich aussuchen können mit wem er seine Zeit verbringt? Wer will nicht die einzig wahre Liebe die alles für einen macht? Genau. Jeder will das. Und genau das wird ihnen in der Biss- Reihe auf dem Silbertablett serviert. Mister Perfekt der sich unterblich in Miss Normalo verliebt. Bella ist ein Leerzeichen für den Leser. Es gibt Bella nicht, sie ist nur der Kanal durch den der Leser Edward erfahren kann (Mehr dazu unter „Ich bin Bella, du bist Bella, er/sie/es ist Bella, wir sind Bella...“).

Und nicht nur das, man bekommt zu dem Mister Perfekt noch einen Haufen Freunde die sich darin überschlagen den roten Teppich für einen auszurollen, Eltern die einen absolut alles machen lassen, jedes mögliche männliche Wesen auf der Welt verliebt sich in einen, man bekommt eine super Hochzeit (darüber müssen wir auch noch einmal reden...). Man ist so klug das man praktisch nichts für die Schule machen muss, man bekommt ein Kind um das man sich nicht kümmern muss, denn es kann sofort alles selbst und auch sämtliche andere Problem lösen sich quasi in Luft auf. Noch Fragen? (Oder Wünsche?)

 

Wahre Liebe

 

Wahre Liebe, haben wir nicht alle schon diese Tagträume gehabt? Der Prinz in der schillernden Rüstung der uns mit in sein königreich nimmt. Sein Name ist Edward und wir müssen uns um gar nichts Sorgen machen. Er hat einen Keller voll Gold, es gibt keine Gegner die er nicht besiegen kann, er wird alles für uns aufgeben und alles für uns tun. Ja, wäre das nicht ein tolles Leben? Und das Beste daran ist: es ist unendlich! Er ist unsterblich, unverletztlich und wir werden es auch sein. Ein wunderschönes Leben bis ans Ende der Zeit.

Vorsicht Leute, ich werde die Seifenblase jetzt zum platzen bringen, treten einen Schritt zurück damit ihr das grüne schleimige Zeug nicht abbekommt.

Wahre vorbestimmte Liebe auf den ersten Blick – sie existiert nicht. Boom. Platz.

Die Wahrheit über Liebe auf den ersten Blick? Hormone. So einfach ist die Antwort. Hormone die durch unser System schießen und uns blind für sämtliche Wahrheiten der Welt machen. Ihr müsst mir hierbei noch nicht einmal zustimmen, denn Edward und Bella haben keine Liebe auf den ersten Blick. Bella hat am Anfang Angst vor ihm und ist vor allen Dingen verwirrt. Er hasst sie weil sie lecker ist.

Vorbestimmte Liebe wie wir sie in Romeo und Julia finden dürfte schon eher passen. Romeo trifft Julia, flirtet mit ihr und BOOM sie lieben sich so sehr das sie alles verlassen wollen füreinander. Shakespeare sei dankt sterben sie, denn eine glückliche Beziehung wäre daraus nicht geworden. Nein, sie kennen sich nicht. Romeo könnte nicht ein Buch nennen das Julia gerne liest und Julia nicht ein Hobby das Romeo gerne in der Freizeit macht. Worüber sie aber sicherlich in unendlicher Länge und Breite reden könnten wäre wie wunderschön der andere aussieht und was für eine tolle Stimme er hat. Erinnert euch das an irgendwen?

Wie oft hören wir von Bella was für wunderschöne Augen Edward hat und wie hell seine Haut ist und wie schön sein Haar fällt und was für ein betörender Duft von ihn ausgeht und was er doch für eine wunderbare Stimme hat... Erinnert das noch irgendwen an die grüne schleimige Masse? Denn genau das ist es. Oberflächlichkeiten. Vergänglichkeiten. Aber nein STOPP! Nicht doch bei Edward! Edward ist unsterblich und unveränderlich. All diese wichtigen Merkmale an ihm, alles also was Bella an ihm liebt wird so bleiben wie es ist. Für immer. Macht das außer mir noch andere Menschen da draußen stutzig?

 

Was ist also wahre Liebe? Wenn wir von wahrer Liebe sprechen, heißt das es gibt auch unwahre Liebe? Wie sieht die aus?

Was ich unter wahrer Liebe verstehe (und bitte nehmt das ernst: das ist bloß meine Meinung ihr müsst dem nicht zustimmen) ist jemanden so gut zu kennen das man ihn nicht nur liebt sondern auch hasst. Man muss vor die Wahl gestellt werden ob man den harten Weg mit dieser Person oder den einfachen ohne sie geht. Und desto öfter man sich für diese Person entscheidet umso „wahrer“ wird diese Liebe.

Die meisten kommen nicht über die erste Wahl hinweg – das ist keine wahre Liebe. Unwahre Liebe wenn man so will. Das ist Verliebtsein und jemanden anhimmeln und alles durch eine rosa Brille sehen. Das ist es was Edward und Bella haben. Und dieses Verliebtsein wird bei ihnen ins Unendliche erweitert. Auf den ersten Anschein erscheint uns das wunderbar, aber wenn man das wirklich lebt funktioniert es nicht.

Warum?

Man muss die andere Person kennen lernen, man muss Seiten an dieser Person hassen lernen und sich bewusst dazu entscheiden trotzdem bei ihr zu bleiben. Menschen sind nicht perfekt, nie. Man muss Kompromisse machen und Dinge aufgeben. Man muss leiden und geben, geben, geben. Erst wenn man gibt kann man auch kriegen. Man muss erste Schritte machen und sich überwinden. Erst wenn man so für eine Beziehung arbeitet – auf beiden Seiten gleichermaßen – erst dann kann es wahre Liebe werden. Erst dann kann man einen Menschen so lieben das man sich ein Leben ohne diese Person nur noch schwer vorstellen. Und ich meine damit keine suiziden Vorstellungen. Ich meine es so wie man sich ein Leben ohne seine Eltern, Freunde oder Geschwister nicht mehr vorstellen kann weil sie einfach dazu gehören. Diese Menschen sind eine Art Vorbild für die Art wie man seinen Partner lieben sollte. Wer kennt es nicht, dass Freunde und Familie Seiten an sich haben die man verabscheut. Trotzdem verlässt man sie nicht, denn man liebt sie. Man arbeitet an diesen Dingen, man gibt Dinge für sie auf und erhält Dinge von ihnen dafür. Ebenso liebt man keinen Menschen auf dieselbe Weise. Man liebt seine Mutter nicht wie man seine Schwester liebt, oder wie man den Bruder oder die beste Freundin liebt. Genauso ist die Liebe zum Partner eine andere, dennoch ist das Grundmuster dasselbe.

Verliebtheit ist nur ein erster Schritt. Erst der zweite Schritt macht daraus Liebe. Und für diesen Schritt muss man hart arbeiten und viel leiden. Und macht genau das die Sache nicht umso wertvoller? Wenn man soviel Fleiß und Herzblut in eine Sache gesteckt hat, macht es die Früchte nicht umso süßer? Das ist Liebe, nicht das grünlich schleimige Zeug das hinter der Brille so hübsch glitzert (wortwörtlich!) und rosa schimmert.

 

 

Mary Sue

 

Als kurze Zusammenfassung um euch einen Vorgeschmack auf den Artikel zu geben:

 

 

 


"Mary Sue ist eine abwertende Bezeichnung für ein Phänomen, das vor allem in der Fan-Fiction zu bekannten Büchern und Filmen auftaucht. Es handelt sich um eine meist weibliche und oft sehr junge Hauptperson (männliche Mary Sues werden Marty Stu, Murray Stu, Gary Sue, Gary Stu oder - selten - Barry Lue genannt), die mit höchst idealisierten Zügen und Charaktereigenschaften ausgestattet ist. Sie vertritt moderne Positionen und zieht in der Handlung das Interesse aller Nebenfiguren auf sich. Selbstverständlich ist, dass sie alle auftauchenden Probleme bravourös löst.

Oft wird unterstellt, dass sie eine idealisierte Selbstdarstellung des Autors ist und hauptsächlich dessen eigene Phantasien bedient."

→ Wikipedia (Hervorhebung von mir)

 

Dazu kommt, dass die Mary Sue entweder am Ende alle Probleme löst oder auf eine heldenhafte Weise als Märtyrerin stirbt. Eigenschaften von Sues sind (wie Shmeilia wunderbar zusammengefasst hat) folgende:

  1. Sie hat meist einen ungewöhnlichen Namen der zumindest eine besondere Bedeutung hat

  2. Sie ist einzigartiger als jeder andere und hat Fähigkeiten die sonst niemand besitzt

  3. Sie ist wunderschön, aber kann das meist selbst nicht einschätzen

  4. Alle (oder zumindest ungewöhnlich viele) Jungen sind sofort von ihr begeistert

  5. Die anderen Charaktere lieben sie grundlos (oder andersherum hassen sie grundlos). In diesem Fall kommt es auf den jeweiligen Charakter an der besprochen wird, besonders darauf wie der/die Autor/in ihn/sie darstellen möchte.

    Bsp: Böse Charaktere werden Sue sehr wahrscheinlich hassen, böse Charaktere die gut werden sollen, werden sich geheimnisvollerweise zu ihr hingezogen fühlen, gute Charaktere werden sie lieben.

  6. Der Partner einer Sue wird nur sie lieben und sich für sonst niemanden interessieren

  7. Sie hat viele Talente

  8. Hat keine (oder keine wirklich schlimmen) Mängel

 

Nachdem wir jetzt wissen was eine Sue ist werden wir versuchen herauszufinden warum Bella eine Sue ist. Denn Bella Swan ist eine Mary Sue!

 

  1. Twilights Protagonistin heißt Isabella Swan, sie möchte jedoch immer nur Bella genannt werden. Also heißt sie Bella Swan was übersetzt bedeutet: schöner Schwan. Also unterschwellig war das nicht Ms. Meyer!

     

  2. Bella riecht sehr verlockend, namentlich hat ihr Blut einen Blumenduft (was unmöglich ist, aber das werde ich in einem anderen Artikel besprechen).

    Edward kann ihre Gedanken nicht lesen, etwas das in den quasi 100 Jahren seines Lebens nie vorgekommen ist - und wir erhalten keine Erklärung dafür!

    Später als Vampir ist sie eleganter als normale Vampire und kann mitten in der Jagd stoppen auch wenn sie Menschenblut riecht (normalerweise braucht man Jahrzente um das zu erlernen, Jasper lernt es nie) und erlernt ihre besondere Fähigkeit in relativ kurzer Zeit verglichen mit anderen Vampiren (ca 1 Monat).

     

  3. Bellas Aussehen lässt sich durch ihre eigenen Worte wohl am besten beschreiben:

    „Stattdessen hatte ich elfenbeinfarbene Haut und noch nicht mal die Ausrede blauer Augen oder roter Haare. Ich war schon immer schlank, aber nie muskulös gewesen, eher irgendwie weich – niemand würde mich für eine Athletin halten. (…) Meine Haut war sehr rein und beihnahe durchsichtig – mit ein bisschen Farbe konnte sie durchaus hübsch aussehen. Hier in Forks hatte sie keine.“ Seite 15 Twilight Biss zum Morgengrauen, meine Markierung

     

    Sie hat also klare, nicht nur helle sondern elfenbeinfarbene Haut und eine schlanke weiche Figur. Das Elfenbeinhaut etwas Gutes ist sehen wir später an den unzähligen Beschreibungen von Edward, schlank zu sein hat in unserer Gesellschaft noch nie geschadet (siehe unten bei "Selbsidealisierung des Autors") und Weichheit ist ein besonders gern genutzter Ausdruck für Weiblichkeit. Bella ist schön. Faktisch ist sie so schön:

     

    [Edward:] „Du kannst dich selbst nicht sonderlich gut einschätzen, weißt du das? Ich gebe zu, dass du vollkommen recht hast, was die negativen Besonderheiten angeht. (…) Doch im Gegensatz zu mir hast du nicht mitbekommen, was jedem männlichen Wesen an dieser Schule durch den Kopf ging, als du zum ersten Mal hier aufgetaucht bist.“ Seite 222 Twilight Biss zum Morgengrauen, meine Markierung

     

  4. Dieses Zitat macht uns auch gleich klar, dass neben den 3 menschlichen (Tyler, Mike, Eric) und 2 übernatürlichen (Edward, Jacob) Jungen die sich auf Anhieb in sie verlieben auch noch eine breite Dunkelziffer zumindest der Meinung ist, dass Bella attraktiv ist und sich zu ihr hingezogen fühlt. Ein bisschen viel für jemanden der doch so furchtbar unscheinbar ist oder nicht?

     

  5. Am ersten Tag ist jeder nett zu ihr. Absolut jeder. Außer Lauren und sie ist nur wegen Tyler eifersüchtig. Lauren ist faktisch so unwichtig, dass sie im Film noch nicht einmal besetzt wird und es den meisten Lesern schwer sein wird sich auch nur an ihre Haarfarbe zu erinnern. Rosalie dagegen scheint auch etwas gegen Bella zu haben. Rein abgesehen davon, dass Rose sowieso als Hexe dargestellt wird ist auch sie eifersüchtig! Denn Bella ist ein Mensch und hat Edwards Interesse geweckt, was Rose in ihrem Stolz verletzt. Auch findet sie, dass Bella eine Gefahr für die Geheimhaltung der Vampire und damit eine Gefahr für die Familie Cullen ist (womit sie Recht hat). All diese Gründe hat Bella jedoch nicht verschuldet - sie wird grundlos gehasst.

     

  6. Edward hatte vor Bella keine Freundin. Seit 100 Jahren. Nicht einmal die schöne Tanya kann ihn verführen, weder als er Bella noch gar nicht kennt noch nachdem er sie zum ersten Mal gesehen hat. Auch Rosalie die nur für ihn verwandelt wurde weckt in ihrem kein sexuelles Interesse. Und ihre besondere Fähigkeit ist schließlich unglaubliche Schönheit (nutzloser ging es wohl nicht oder?). Es ist nur Bella die dieses Interesse wecken und halten kann.

     

  7. Dieser Punkt ist etwas schwieriger. Bella kann locker den Haushalt schmeißen, für Renee und später für Charlie. Das ist aber nicht so ungewöhnlich für eine 17jährige besonders nicht wenn sie zuvor schon im Haushalt mitgeholfen hat und Erfahrung damit hat.

    Sie ist intelligent. Sie war in ihrer alten Schule in einem Biokurs für Fortgeschrittene, sie hat alle Bücher auf ihrer Literaturliste schon gelesen (Bronte, Shakespeare, Chaucer, Faulkner). Abgesehen davon, dass diese Liste nur den Zweck erfüllt beeindruckend Namen aufzulisten ist es sehr wahrscheinlich, dass ein 17 jähriges Mädchen noch nicht mindestens 1 Werk jedes dieser Schriftsteller gelesen hat. Ihr könnt mir erzählen was ihr wollt, aber niemand ist mit 17 so literaturbegeistert! Vielleicht Shakespeare oder einer der anderen ALLEIN, aber nicht ALLE! Und keine Schule erwartet das. Keine.

    Was mich nebenbei noch aufgeregt hat war der Fakt, dass sie zwar beruhigt ist alle Werke auf ihrer Literaturliste gelesen zu haben, es aber unverschämterweise auch noch langweilig findet. Bitte was? WAS? Wenn sie solch ein Literaturfreak ist sollte sie dann nicht total glücklich sein, dass sie eine Ausrede hat die Werke noch einmal zu lesen? Nur aus Spaß? Wie kann man außerdem so von sich eingenommen sein, dass man ernsthaft meint man hätte alle Aspekte eines solch literarisch wertvollen Werkes verstanden sodass es langweilig wäre und ja sowieso nichts Neues dazu kommen könnte wenn man es noch einmal liest. Eine Dozentin sagte einmal zu uns: Jedes Mal wenn ihr an einem Buch einen neuen Aspekt untersucht müsst ihr das ganze Buch noch einmal lesen. Und das stimmt! Bella ist so eingebildet - Arrrgh.

    Außerdem soll sie es scheinbar lieben zu lesen (ha ha ha), was aber außer das sie wieder ein paar Klassiker durchblättert um zu zeigen wieviel berühmte Namen Smeyer kennt, eigentlich nie sonst Erwähnung findet. Normale lesefreudige Menschen denken über solche Werke nach, vergleichen sie mit dem eigenen Leben, zitieren aus ihnen, vergleichen sie untereinander, unterhalten sich über sie...

     

  8. Das einzige Manko an Bella ist ihre Tollpatschigkeit, aber die wird eher von jedem als niedlich angesehen und dadurch erntet Bella Sympathiepunkte anstatt das es ihr irgendeinen Schaden zufügt. Des Weiteren führt es eigentlich nur dazu, dass die großen starken Helden einen Grund haben sie durch die Gegend zu tragen.

 

Damit hätten wir also die idealisierte Darstellung zur Genüge durch.

Die Probleme die sie bravosör meistert? Gehen wir doch einfach die einzelnen Bücher durch.

 

Im ersten Buch:

  Es ist Bella die sich von ihren Beschützern losreißt und sich James stellt, auch wenn sie es nicht ist die ihn am Ende „erlegt“, ist es doch ihr zu verdanken, dass er überhaupt gefangen werden konnte. Edwad und der Rest der Cullens hatten das nicht geschafft und sie sind schließlich mega super tolle perfekte Vampire. Nebenbei löst sie auch das Geheimnis um Alice’ Vergangenheit.

 

Zweites Buch:

Bella rettet Edward vor dem Tod durch öffentlichem Glitzern. (Wie lächerlich dieser Tod ist brauche ich jawohl hoffentlich nicht weiter zu erwähnen oder?).

 

Drittes Buch:

Es ist Bella die letztendlich herausfindet das alles was geschehen ist von Victoria ausging – sie hat die rettende Epiphanie. Darauf aufbauend können sie sich erst verteidigen.

 

Viertes Buch:

Bella besitzt den Schutzschild durch den es möglich ist die ganze Sache mit den Volturi totzudiskutieren. Denn ohne diesen alles umfassenden Schild hätten die Volturi wohl das gemacht worauf das Buch seine ganze Spannung aufbaut - aber ein Kampf um Leben und Tod indem wirklich jemand von Meyers Lieblingen sterben müsste, das geht natürlich nicht (*hust hust* Rowling *hust hust*).

Außerdem ist es ihre Tochter die die Dreierbeziehung von Jacob, Edward und Bella auflöst indem sie dazu gebracht wird mit einem Pädophilen zusammen zu sein. Happy End!

 

Und nun zur idealisierten Selbstdarstellung, ich denke folgendes Bild zeichnet es ganz gut nach:

 

Unbenannt.jpg

 

Bellas schlanke Figur ist bloß ein Beweis für "idealisiert" (ich will nicht überheblich klingen, aber SMeyer ist eben nicht unbedingt das was man als schlank bezeichnet.).

 

Quelle mit einer Beschreibung von Bella:

http://www.stepheniemeyer.com/twilight_faq.html#bella

 

 

Vampire?

 

"Ein Vampir (auch Vampyr; von serbisch вампир/vampir) ist im Volksglauben und der Mythologie eine blutsaugende Nachtgestalt, und zwar meist ein wiederbelebter menschlicher Leichnam, der von menschlichem oder tierischem Blut lebt und übernatürliche Kräfte besitzt. Je nach Kultur und Mythos werden den Vampiren verschiedene Eigenschaften und magische Kräfte zugeschrieben. Manchmal handelt es sich auch um nichtmenschliche Gestalten wie Dämonen oder Tiere (z. B. Fledermäuse, Hunde, Spinnen)."

→ Wikipedia

 

Das ist ein Vampir. Ich werde jetzt nicht tiefer in die Mythologie des Begriffes eingehen, denn für den Vergleich brauchen wir nicht mehr zu wissen. Vampire sind also belebte Leichen die Blut trinken, in der Mythologie haben sich verschiedene Merkmale durchgesetzt:

 

  • schlafen in Särgen
  • trinken Menschenblut
  • Sonnenlicht: es verbrennt sie oder schwächt sie zumindest
  • sie sind empfindlich gegen heilige Objekte (wie Kreuze und Weihwasser), Knoblauch und fließendes Wasser
  • Um sie zu töten muss man ihnen einen Pflock durchs Herz bohren (in manchen Geschichten lähmt sie das nur), ihren Kopf abhacken oder sie mit Silber beschießen
  • haben Fangzähne, sehen sehr bleich aus (ihre Fingernägel und Haare wachsen manchmal auch)
  • Sie können Wände hochgehen, sich in andere Gestalten verwandeln (Fledermäuse, Wölfe) und haben kein Spiegelbild
  • sie können Gebäude nur nach Aufforderung betreten
  • sie sind sehr anziehend und verführerisch

 

Natürlich sind diese Eigenschaften in der Literatur unterschiedlich beschrieben. Auch Verfilmungen haben zu verschiedenen Bildern der Vampire beigetragen. Durchweg konstant geblieben ist natürlich der Blutdurst, die Schwäche gegenüber Licht, die Fangzähne und das Schlafen in Särgen. Meist werden von den anderen Eigenschaften einige ausgewählt und addiert. Von der Art sie zu töten bleibt meist der Pflock und das Silber übrig.

Oft werden viele Eigenschaften nicht erwähnt, weggelassen oder leicht umformuliert, was vollkommen in Ordnung geht.

 

ABER

 

Ja, jetzt kommt das große ABER. Auch wenn in der Literatur oft mit den Vampiren herumgespielt wurde ist das kein Freifahrtschein. Der Punkt dieser Diskussion ist ganz einfach getroffen:

Meyers Geschöpfte haben so wenig mit wahren Vampiren gemeinsam, dass man sie nicht mehr als solche bezeichnen kann, egal wie oft sie oder ihre Fans sagen es wären welche. Wenn ich auch zehn Mal sage ein Apfel wäre eine Birne, so wird er nicht zu einer Birne. Auch wenn beide eine Frucht sind bleibt ein Apfel ein Apfel und eine Birne eine Birne.

 

Meyerpires:

 

„Meyerpire“ ist ein Begriff der sich langsam bei den Anti- Twilightern durchgesetzt hat. Er ist aus dem Namen der Autorin und dem Wort „Vampire“ zusammengesetzt. Meyers Geschöpfe – die Meyerpires – haben vollkommen unterschiedliche Eigenschaften als klassische Vampire.

Sie sind steinhart, glänzen im Licht (das kommentiere ich jetzt besser nicht weiter), schlafen überhaupt nicht und sind quasi unzerstörbar. Einzige Merkmale die mit dem klassischen Vampir zu vergleichen sind, sind der Blutdurst und das bleiche Äußere.

 

Warum?

 

Die Frage stellt sich warum Meyer sie nicht einfach anders genannt hat. Wieso heißen sie nicht Gargoyles, die gibt’s schließlich auch oder etwas ganz Neues? Die Antwort ist nüchtern. Geld.

Ein Vampirroman verkauft sich ganz einfach besser als ein Liebesroman-über-eine-neue-Spezies-die-ich-grad-erfunden-habe-und-unter-denen-sich-niemand-was-vorstellen-kann. Unter dem Namen „Vampir“ kann sich jeder was vorstellen, man hat sofort ein Bild im Kopf und es weckt Interesse – der Verkauf ist um einiges einfacher. Und Vampire sind nuneinmal überall, seit Anne Rice kann man sie als erfolgreich auch in unserer Zeit feiern.

Rowling hat das Come-back der Fantasie angekündigt und Meyer ist einfach auf den fahrenden Zug aufgesprungen. So einfach kann die Wahrheit manchmal sein...

 

 

Ich bin Bella, du bist Bella, er/sie/es ist Bella, wir sind Bella...

 

 

„I left out a detailed description of Bella in the book so that the reader could more easily step into her shoes.“

„Ich habe eine detaillierte Beschreibung von Bella aus dem Buch herausgelassen damit der Leser einfacher in ihre Rolle schlüpfen kann.“

http://www.stepheniemeyer.com/twilight_faq.html#bella

 

Ja, da haben wir es: „You are Bella!“

 

Bella ist ein Leerzeichen. Es gibt sie nicht, so wie ich es schon so ziemlich am Anfang angedeutet hatte. Bella ist absichtlich ein Niemand- Jeder- Charakter damit der Leser sich einfacher wie sie fühlen kann. Beschreibungen über sie sind meist kurz und schnell vergessen, wie bei einem Nebencharakter. Wir erfahren generell nicht viel über sie außer, dass sie Edward unglaublich liebt (Ha ha ha) und das sollen wir Leser schließlich auch tun!

 

Bellas Interessen: Lesen und kochen

Dazu: Wie vorhin schon erwähnt liest sie nicht wirklich und kochen tut sie nur weil sie keine Fertigprodukte essen will. Bella ist also bloß ein ein- Mal- Leser wie man es zumindest von dem Leser der Geschichte erwarten kann. Natürlich können auch wirklich lesefreudige Leute das Buch lesen, doch die Beschreibung von Bellas Hobby ist so schwammig, dass sich jeder reinfühlen kann.

 

Bellas Vergangenheit: existiert nicht

Dazu: Sie hat in Phönix gelebt mit ihrer Mutter, ihre Eltern sind geschieden. Punkt. Wir erfahren nichts über andere Verwandtschaften, über ihre alte Schule, über Freunde oder Bekannte oder einen Schwarm den sie vielleicht hatte. Nichts.

 

Bellas Pläne: sie hat keine! (was für ein Zufall!)

Dazu: Wir erfahren nie was Bella einmal werden wollte, ob sie irgendwelche Wünsche oder Träume hatte. Das wäre ja auch ein Problem, denn solange diese Träume nicht Edward enthalten (was ja nicht möglich ist da sie ihn nicht kannte) müsste sie sie aufgeben und das können wir Bella Sue ja nicht antun oder?

 

Aber, aber, aber – was ist mit den ganzen Mary Sue Charakteristiken?!

 

Genau! Das ist eine weitere Eigenschaft von Bella Leerzeile Sue! Ist sie nicht wunderbar? Man kann sich nicht nur wunderbar in sie hineinversetzten (besonders toll durch den Ich- Erzähler) sondern man bekommt auch gleichzeitig all die tollen Eigenschaften kostenlos dazu! Yay!

Wir sind Bella und können uns dabei unsere Wünsche erfüllen. Als Bella können wir klug, beliebt und perfekt sein. Wir können eine neue Welt betreten – die Welt der Sues! Die Welt derjenigen die alles haben und alles bekommen was sie noch wollen. Und ein Haufen Männer liegt uns nebenbei auch zu Füßen von dem wir uns natürlich den übernatürlichen mit den ganz tollen Eigenschaften herauspicken können! Ist es nicht toll eine Sue zu sein?

Ich denke übrigens nicht, dass Meyer ein intrigantes Biest ist, dass das alles geplant hat. Dafür halte ich sie einfach für zu inkompetent, das zeigt der Rest ihres Werkes und ihre lahmen Erklärungen, sowie ihre furchtbare Unwissenheit was Literatur angeht obwohl sie Literatur STUDIERT hat.

Kurz: Ich halte Meyer für dumm, nicht für intrigant. Ihre Verleger hingegen waren diejenigen die klug genug waren das Potential dieser Bücher zu sehen. Sie sahen das diese Bücher es schaffen konnten Bestseller zu werden, denn sie gaben jungen Menschen das was sie wollten. Wie eine Droge. Und es hat funktioniert.

 

 

Barbies

 

 

http://marketing.blogs.ie.edu/archives/barbie340x300.jpg

 

"In high school, I was a mousy, A-track wall-flower. I had a lot of incredible girlfriends, but I wasn't much sought after by the Y chromosomes, if you know what I mean. Then I went to college in Provo, Utah. Let me tell you, my stock went through the roof. See, beauty is a lot more subjective than you might think. In Scottsdale, surrounded by barbies, I was about a five. In Provo, surrounded by normal people, I was more like an eight."

http://www.stepheniemeyer.com/twilight_faq.html#pretty

 

"In der High School war ich ein Mauerblümchen. Ich hatte eine Menge gutaussehender Freundinnen, aber ich selbst war unter den Jungs nie beliebt, wenn ihr versteht was ich meine. Dann bin ich ins College gegangen. Und lasst euch sagen die Dates sind in den Himmel geschossen. Seht ihr, Schönheit ist sehr viel subjektiver als man vielleicht denkt. In Scottsdale, umgeben von Barbies war ich (auf einer Skala von 1 bis 10, mit 10 als Topzahl) eine fünf. In Provo, umgeben von Normalos, war ich eine acht." (sinngemäße, leicht gekürzte Übersetzung und Klammer von mir)

 

Aus diesem Zitat lernen wir: Meyer hat ein Problem mit „Barbies“, das allgemein bekannte Bild einer Barbie ist eine blonde Puppe mit Modelmaßen. Da Meyer weder blond ist noch Modelmaße hat können wir uns vorstellen, dass sie vom allgemeinen Schönheitsideal beeinflusst ist und in Wirklichkeit einfach eifersüchtig ist. So um es jetzt klar zu stellen, weder bin ich blond noch habe ich selbst Modelmaße und ich will beides auch gar nicht. Dafür hasse ich Blondinen aber auch nicht weil die Natur sie so gemacht hat wie sie eben sind.

Meyers Vorstellung von Barbies beeinhaltet aber auch eine gewisse stereotype Dummheit und Sportlichkeit. Das können wir in Bellas Beschreibung von ihr selbst (sie hat zwar helle Haut aber keine helle Augenfarbe, sie ist zwar schlank aber nicht sportlich gebaut.) und Meyers Aussagen über der blonden Buttercup aus "The Princess Bride" ersehen, Meyer findet sie sei ein dummer Charakter der sich nur um seine Schönheit kümmere (was übrigens nicht stimmt).

Daraus ersehe ich das Meyer findet blonde Frauen mit Modelmaßen seien dumm und oberflächlich. Dabei beweist Miss Meyer selbst mit ihrer Protagonistin das man weder blond sein noch Modelmaße haben muss um dumm und oberflächlich zu sein. Zitat gefällig?

 

I guess my brain will never work right. At least I’m pretty!“

Bella nach ihrer Verwandlung in einen Meyerpire (tut mir leid, dass das Zitat nicht in deutsch ist, aber ich besitzte das letzte Buch nicht. Meine persönliche Übersetzung würde ungefär so gehen:

„Ich glaub mein Gehirn wird nie richtig funktionieren, aber wenigstens bin ich hübsch!“)

 

Ja, Bella, hauptsache du bist hübsch. Der Grund warum Edward ihre Gedanken nicht lesen kann ist ganz einfach:

sie hat keine.

 

 

Oberflächlichkeit

 

 

Bella ist oberflächlich. Da kann man einfach nicht drumherum kommen. Sehen wir uns doch ihren ersten Tag in der Schule an.

Der wenig attraktive Eric kommt zu ihr und ist an ihrem ersten Tag unglaublich freundlich zu ihr. Nach dem ersten Blick ist klar: das ist der Pickelface- Schachklub- Streber- Typ ( "Dem Aussehen nach einer der übertrieben hilfsbereiten Jungs, die ihre Nachmittage im Schachklub verbrachten" S. 21 Twilight). Abgesehen von stereotypen Darstellungen sehen wir, dass Bella ihn sofort verurteilt obwohl er sehr nett und zuvorkommend zu ihr ist. Sie findet ihn aufdringlich.

Später trifft sie auf Mike - der fast den gleichen Wortlaut benutzt!

Eric: "Ich könnte dir den Weg zeigen." S.21

Mike: "Soll ich dir den Weg zeigen?" S.30

Und da er noch einigermaßen gut aussehend ist ("hübscher milchgesichtiger Junge" S.30), findet sie ihn sofort nett ("der netteste Mensch, der mir an diesem Tag begegnet war" S.31). Er wirkt für sie zu Beginn nicht aufdringlich oder wird in eine Schublade gesteckt.

Ja, Bella, du magst keine Doppelmoral, richtig?

Übrigens hält Mike nicht lang, denn im Vergleich zu noch schöneren Menschen bzw. steinernen Blutsaugern die glitzern, konnte er natürlich nicht standhalten. Bald wird aus dem "nettesten Mensch der mir begegnet ist" der "Golden Retriever" (S.35 Twilight). Was für ein Absturz.

Im Gegensatz dazu ist sie sofort von Edward Cullen begeistert da er ja so wuuunderschöööön ist! Sie sieht ihn in der Cafeteria und sofort ist klar: den will ich! Später in der Biologiestunde ist er an diesem Tag die schrecklichste Begegnung die sie hat. Er ist unfreundlich und abweisend. Er spricht noch nicht einmal mit ihr.

Was auch immer der Grund dafür ist, es ist der erste Eindruck den Bella von ihm gewinnt und sie weiß ja nicht wieso er sich so benimmt. Und doch ist sie gleich besessen von ihm. Obwohl sie nicht ein Wort mit ihm gewechselt hat fühlt sie sich von ihm angezogen - die Attraktion die er auf sie ausübt ist also nur aufs Aussehen begründet.

Als sie dann eine Unterhaltung mit ihm führt erfährt sie praktisch fast gar nichts über ihn außer, dass er perfekte Zähne, Haare, Hände, Lächeln (...) hat. Danach rettet er sie von einem Van und lässt sie wieder hilflos und mit tausend Fragen in ihrem Kopf zurück. Anstatt ihn dafür zu hassen verzieht sie sich wieder in ihre "OMG er ist so toll und mysteriös"- Monologe. Dann kommt die ganze Port Angeles- Episode nach der Bella sich sicher ist:

 

"Es gab drei Dinge, deren ich mir absolut sicher war:

Erstens, Edward war ein Vampir. (Falsch er ist ein glitzerndes Steinmonster das Blut trinkt)

Zweitens, ein Teil von ihm - und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war - dürstete nach meinem Blut. (Gut erkannt, Watson)

Und drittens, ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn verliebt." (kotz) Seite 206 Twilight, die Klammern hab ich hinzugefügt falls das irgendjemand nicht bemerkt hat *unschuldig*


Verliebt trifft es dennoch wohl am besten. Sie liebt ihn nicht, sie ist in ihn verliebt. Wie vorhin bei dem Punkt zur wahren Liebe kann ich nur sagen, dass das eben nicht genannte wahre Liebe ist. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, ohne Zweifel, aber den Schritt zur wahren Liebe machen die beiden nie. Es bleibt immer die hübsche pinkrosa Blubberblasen- mit- Herzchen- Welt. Jemand der in dieser Welt ist wünscht sich in dieser Zeit auch nichts anderes und besonders wenn man mit den Problemen einer Beziehung konfrontiert ist und wirklich etwas dafür tun muss um die Beziehung aufrecht zu erhalten wünscht man sich diese tolle Zeit zurück.

Rein biologisch gesehen ist diese Zeit nur dazu da um die potentiellen Eltern des Nachwuchses aneinander zu binden (deshalb ist auch die sexuellen Anziehung in dieser Zeit besonders stark) und sie dazu zu bringen Kinder zu zeugen und zusammen zu bleiben um auf sie zu achten. Nachdem die erste Zeit vorbei ist und wir uns von diesen biologischen Fesseln langsam lösen beginnt erst die wirkliche Arbeit und auch die echte wahre Liebe. Es ist also gar nicht schlimm das sich Bella zu ihm hingezogen fühlt und denkt sie würde für ihn sterben etc. Schlimm ist faktisch, dass die beiden nie über dieses Level hinaus kommen und solch eine festgefahrene Situation als wahre Liebe bezeichnet und idealisiert wird.

 

 

Wunsch nach Dominanz

 

 

Viele Fans der Serie sind der Meinung, dass die Beziehung zwischen Edward und Bella eine Traumbeziehung ist. Für diejenigen die sich mit dem Thema Misshandlung beschäftigt haben ist es klar, dass diese Beziehung eine Paradebeispiel dafür ist. Ich sehe bereits eure entsetzten Gesichter vor mir. Vielleicht habt ihr mir bis hierhin zugestimmt, das Bella eine Mary Sue ist und das die Beziehung der beiden von der Autorin idealisiert dargestellt ist. Aber Misshandlung? Wo ziehe ich den Scheiß denn her, fragt ihr mich.

Aus dem Buch. Die Frage warum so viele Leute es lesen und mögen falls es Misshandlungen beinhaltet ist einfach mit einer Gegenfrage zu beantworten: Warum fällt es Opfern von Misshandlungen so schwer sich von den Tätern zu trennen?

Die Antwort beider Fragen liegt tiefer in unserer Psyche vergraben und ich werde sie hier bald beantworten.

Aber zuerst will euch beweisen wo es in den Büchern überhaupt Misshandlungen gibt, die Frage nach dem ‚Warum’ macht erst dann Sinn. Also dann mal los!

 

Durchgehend durch die ersten 3 Bücher behandelt Edward Bella wie ein schutzbedürftiges Kind. Solange sich das auf ihre natürliche Schwäche als Mensch bezieht (beispielsweise als er sie vor dem Van rettet) ist das nichts Schlimmes. Doch es finden sich mehrere Beispiele dafür, das sich das nicht darauf beschränkt. Er behandelt sie nicht gleichberechtigt.

Erinnert ihr euch an die Szene im ersten Buch nach der ersten Nacht die er bei ihr verbringt (von der sie weiß, dass er da ist) und am nächsten Morgen springt sie ihm fröhlich in den Schoß? Schauen wir uns das doch an:

 

„Es kam mir vor wie ein Wunder, dass er dort [Schaukelstuhl] saß und noch immer die Arme ausgebreitet hatte um mich zu empfangen (…) Stumm wiegte er mich eine Weile (…) Er schaukelte uns sanft vor und zurück, während es im Zimmer langsam heller wurde.“ S. 329-330 Twilight

 

Kommt das noch irgendwem so vor wie Daddy der sein kleines Baby in den Schlaf schaukelt?

Weiterhin trägt er sie gerne durch die Gegend und singt ihr Schlaflieder:

 

„Sanft, aber zugleich so schnell, dass mir der Atem stockte, warf er mich über seine steinharte Schulter und trug mich mühelos runter in die Küche. Ich protestierte zwar, doch er beachtete es nicht und setzte mich auf einen Stuhl.“ S. 331 Twilight

 

 

Er möchte sie gern vor allem beschützen und beobachtet sie deshalb ständig wodurch er ihre Privatsphäre einschränkt. Allein genommen kann das als besondere Charakteristik eines Charakters dienen, zusammengenommen hört sich das an als wäre er eine Art Vaterfigur zu ihr. Ich habe vor diesen Aspekt noch in einem eigenen Artikel auszubauen also gehe ich jetzt nicht näher darauf ein.

 

Außerdem hat Edward ihre Meinung und Wünsche niemals akzeptiert.

Sie will nicht zur Abschlussfeier, sie will keine Geburtstagsfeier, sie will nicht das er sie verlässt, sie will nicht warten bis zur Hochzeit um mit ihm zu schlafen, sie will überhaupt nicht heiraten. Doch die Antwort war immer "oh doch, du weißt einfach nicht was gut für dich ist. Daddy Edward macht das, geh zur Seite."

Das ist keine gesunde Beziehung. Genausowenig wie es gesund ist sie von Alice kidnappen zu lassen oder ihren Motor auszuschrauben, weil er denkt Jacob wäre zu gefährlich für sie. Zwei Gründe warum diese Begründung schwachsinnig ist:

 

  1. Er und seine liebenswürdige Familie sind selbst zu gefährliche für sie

  2. außerdem haben Jacob und seine Hundefreunde dadurch bewiesen das sie keine Gefahr für sie sind, dass sie sich kontrollieren konnten ganz im Gegensatz zu Jasper

Auch entspricht es keiner gesunden Beziehung wenn er sie zwingt von ihm nach Hause gefahren zu werden wie es so ziemlich am Anfang ihrer „Beziehung“ gewesen ist. Eigentlich sogar bevor ihre Beziehung angefangen hatte, nämlich als sie zusammengebrochen ist nachdem sie in Bio Blut gesehen hatte (eine „Schwäche“ die danach nie wieder auftaucht, nur so nebenbei).

Es ist nicht romantisch sondern Besitzt ergreifend wenn er Tyler am Ende des ersten Buches wegen eines Missverständnisses zur Schnecke macht und die Behauptung aufstellt, dass Bella nie wieder an irgendeinem Abend jemals für einen anderen Mann als ihn frei sein wird.

Er interessiert sich nicht dafür, dass Bella ihren eigenen Vater retten will bevor James ihn vielleicht anfällt und kann nur schwer von seiner Familie dazu überredet werden.

Es ist nicht cool wie er sie Anfang des zweiten Buches verlässt und die Sache wird dadurch nicht besser, dass er alle Geschenkte stiehlt die er ihr gegeben hatte.

Außerdem ist er so darauf angewiesen ihr Beschützer in der Not zu sein, dass er es nicht übers Herz bringen kann sie das Kämpfen zu lehren als sie im letzten Buch sich und ihr Kind beschützen will.

Besonders furchtbar ist es wenn er nachts bei ihr einbricht, sie ohne Erlaubnis die ganze Nacht beobachtet und dann auch noch die Frechheit besitzt auch nur darüber nachzudenken ihre Sachen zu durchwühlen um mehr über sie herauszufinden.

 

Das nennt man alles dominierendes Besitz ergreifendes Verhalten. Es ist nicht romantisch – nein!

Warum nicht?

Jeder sagt Bella wäre ja sooo erwachsen. Wieso zum Teufel braucht sie dann einen Babysitter als Freund der jede Entscheidung für sie trifft und sie in Watte packt? Warum? Sie ist ein eigenständiger erwachsener Mensch, sie sollte keinen Vaterersatz in ihrem Ehemann suchen sondern einen Partner, jemand der ihr gleichgesinnt ist. Aber nein, sie lässt sich von ihrem Mann durch die Gegend tragen und betütteln, weil ihre Eltern ihre Rolle scheinbar nie richtig erfüllt haben sodass sie danach giert elterliche Liebe zu bekommen.

Auch wenn es Gefahren sind vor denen Edward sie schützen will, auch wenn er nur das Beste für sie will: Es ist -verdammt nochmal!- ihr verdammtes Leben! IHRES! Er kann mit seiner seelenlosen Existenz machen was er will, aber er soll ihr wenigstens die Chance geben mit ihrer zu tun was sie will.

Aber das wirklich kranke an dieser Bücherserie ist, dass sie es genießt und toll findet. Ja, Meyer das ist die Nachricht die wir unseren Jugendlichen geben sollten: Sucht euch einen Mann der euch emotional missbraucht, verfolgt und wie ein Kind behandelt. Denn wichtig ist nur wie er aussieht und das er reich ist.

 

So für jeden der immer noch weiterliest:

Warum sollte dieses Buch also für irgendeinen Leser auf diesem Planeten auch nur im geringsten lesenswert sein? Was die Aspekte der Dominanz angeht geht das bei Frauen sehr weit zurück. Tief in unserer westlich geprägten Psyche steckt ein Jahrhunderte lang eingeboxtes Verlangen sich unterzuordnen. Sämtliche Emanzen dieses Planeten würden wohl am liebsten auf die Biss- Reihe kotzen, denn sie bringt Frauen auf der ganzen Welt zurück in die Steinzeit.

Denn was Edward tut ist sich um Bella zu kümmern als wäre sie ein krankes hilfsbedürftiges Kind. Er gibt ihr eine Menge Aufmerksamkeit und nimmt ihr alle Probleme von der Schulter um sie auf seine eigenen breiten Schultern zu legen. Denn das kleine Frauchen kommt ja nicht ohne ihn klar, er ist schließlich der große starke Mann und sie ist nur das Prinzesschen auf der Erbse.

Zum anderen gibt es sicherlich noch einen kleinen Teil von Frauen die es erregend finden dominiert zu werden und deren Gelüste werden in diesen Romanen auch zur Genüge bedient.

Außerdem fällt es den meisten nicht auf was für Aussagen in diesem Buch gemacht werden, genauso wie es misshandelten Frauen nicht auffällt das sie misshandelt werden bis etwas Unmissverständliches geschieht. Genauso wie sie Ausreden suchen, suchen die Fans dieser Serie Ausreden um dieses Verhalten zu rechtfertigen.

 

Ängste

 

 

Um auch wieder ein anderes Thema zu besprechen:

Bella hat Angst davor älter zu werden. Diese Angst ist ebenfalls ein Phänomen das in unserer Gesellschaft vorkommt. Anti- aging cremes, Lifting, anti- celulose Mittelchen – was glaubt ihr warum die sich so gut verkaufen? Genau. Weil Frauen Angst davor haben älter zu werden. Jedes Fältchen, jedes graue Haar scheint sie so tief zu erschrecken, dass sie sofort zu solch unnützem teuerem Kram greifen. Bereits Anfang 30 fühlen sich viele alt, obwohl das verglichen mit dem Durchschnittsalter von Frauen noch ziemlich jung ist. Das Problem ist das jung gleichbedeutend mit schön angesehen wird. Jeder Mensch hat das Bedürfnis schön zu sein und dadurch ist dieser Wahn vom Jung- Sein bedingt. Geschrieben von einer Mutter von drei Kinder die mitte 30 ist scheint es nachvollziehbar warum in einer Bücherserie über und für Jugendliche solche Ängste vor kommen.

Bella hat die vollkommen unbegründete Angst älter zu sein wie Edward. Was technisch vollkommen unmöglich ist denn er ist hundert und nochwas während sie gerademal 18 wird. Egal wie sie es dreht und wendet die einzige Änderung ist das sie älter aussieht – also wenn das nicht der absolute Beweis ihrer Oberflächlichkeit ist weiß ich auch nicht...

Ein Jahr älter auszusehen als der Freund ist ja wohl nicht das Ende der Welt. Aber sie – und damit meine ich nicht nur Bella sondern auch Meyer – scheint zu den Frauen zu gehören die es ziemlich genau nehmen mit dem Alter.

Das volle Ausmaß von Bellas Angst erkennt man an ihrem Traum am Anfang von New Moon und später im letzten Buch als ihr „19ter Geburtstag“ gefeiert wird und sie vehemt erwidert sie wäre nicht 19 denn sie habe aufgehört zu altern.

 

Auch die ganze Sache mit Renesmee und Jacob zeigt das gleiche auf eine etwas absurde Art und Weise. Dadurch das sie mit ihm sehr wahrscheinlich eine Beziehung aufbauen wird wenn sie wie 17 aussieht, emotional aber erst 7 Jahre alt ist können wir sehr leicht ersehen, dass das nichts anderes als Kindesmissbrauch ist. Ja, ja, die Wahrheit ist hart.

 

Warum kommt das so gut an? Weil wachsen und älter werden viele Ängste beherbergt. Desto älter man wird umso höher werden die Anforderungen und umso mehr Verantwortung trägt man. Von der Verantwortung einen Hamster zu füttern wird irgendwann die Verantwortung sein Kind nicht verhungern zu lassen. Vom Saubermachen des Zimmers der Haushalt einer Wohnung / eines Hauses... Das ist beängstigend und natürlich ist es schöner wenn einem alles in den Schoß fällt wie Bella und man sich als Sahnehäubchen dazu nicht einmal Sorgen um die hässlichen Falten im Gesicht machen muss. Das ist auch mitunter ein Grund warum die so genannten „Twimoms“ so besessen von der Serie sind. Twimoms sind meist Mütter oder zumindest erwachsene Frauen die trotz ihrer Erfahrung Twilight verehren und deshalb lange Zeit als ungeklärtes Phänomen galten – jetzt nicht mehr.

 

 

 

Gary Stue

 

 

Bella ist eine Mary Sue und natürlich darf Edward da nicht hinterherhinken – er ist ein Gary Stue, eine männliche Mary Sue. Es gibt zwei Arten von Stues.

Die eine ist der typische James Bond – reich, stark, gutaussehend, cool und jeden Tag mit ner neuen Frau zusammen (diese Art ist eine meist von Männern geschriebene idealisierte Selbstdarstellung).

Die andere – das ist die die uns interessiert – ist meist von Frauen geschrieben. Er ist der Traummann. Er sieht gut aus, ist höflich, zuvorkommend (so ziemlich Gentleman- like), reich, er kümmert sich ausschließlich um seine Geliebte und ist viel gefühlsbetonter und sensibler als jeder heterosexuelle Mann auf diesem Planeten.

Edward wird ohne Frage (mehr als hundert Mal) als gutaussehend beschrieben, ist klug (er hat zwei Doktortitel), ist reich, er kauft Bella alles was sie sich wünscht und noch eine Menge mehr, er gibt ihr 24 Stunden Aufmerksamkeit sogar wenn sie schläft...

Er will alles – absolut ALLES – über sie wissen, wie wir an dem Tag nach ihrem ersten „Date“ in Port Angeles erfahren. Abgesehen davon das er nur vollkommen oberflächliche Fragen stellt die ihm nicht wirklich irgendetwas über ihren Charakter verraten (Lieblingsfarbe, -blumen etc. - ich bitte euch! Das ist der Fehler den frisch verliebte Teenager machen, aber doch nicht 100jährige Vampire...), tut er genau das was sich die Teenies wünschen ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen und damit möglicherweise einen Leser zu entfremden. Würde er sie fragen was sie von einem bestimmten Film hält und sie würde ihn mögen – Gott bewahre das diese Zicke IRGENDETWAS mag außer glitzernde Vampire - würde das die Fans entfremden die ihn hassen und umgekehrt. Also müssen Fragen und Antworten vage bleiben und wenn sie genauer werden dann in einem Maß das erträglich ist. So können sich die Leser besser in Bellas Leerstelle einfühlen und denken sie wären es die all diese oberflächliche leicht zu handhabende Aufmerksamkeit bekommen. All diese Fragen beantwortet der Leser im Kopf selbst. Wir lesen „Was ist deine Lieblingsfarbe?“ und denken sofort an unsere eigene. Bella antwortet nicht. „Welcher Edelstein ist dein Liebster?“, wir denken an unseren liebsten Stein – Bella nennt den Topas damit ihre Worte an Schnulzigkeit gewinnen und sie sagen kann das es nur daran liegt das Edward eine ähnliche Augenfarbe besitzt. Außerdem sind das generell Kleinigkeiten, die wie gesagt nichts über den Charakter einer Person verraten, also könnte sie ruhig auch eine genauere Antwort geben ohne sofort zu sehr zu entfremden.

 

 

 

Gleichberechtigt?

 

 

Die ersten drei Bücher über wird Bella ganz klar von ihm emotional missbraucht. Im letzten Buch jedoch geschieht etwas Unglaubliches: Alles dreht sich letztendlich doch nur noch um BELLA! Sie hat ihr Ziel erreicht, nein, nicht ein Vampir zu werden, sondern im Mittelpunkt zu stehen. Edward ist jetzt nur noch eine Trophäe die in der Ecke verstaubt. Wann passiert das? Noch bis zur Hochzeitsreise sind sie in der Abhängigkeitsbeziehung zueinander gefangen. Nachdem Bella endlich ihren Geschlechtsverkehr gehabt hat ändert sich alles, denn – sie ist schwanger. Obwohl sie nie Kinder wollte liebt sie das kleine Monster sofort. Edward ist der Meinung das Vieh muss verschwinden, denn es tötet sie. Doch Bella riecht ihre Chance. Dieses Kind ist ihre Freifahrtkarte ins Reich der Vampire undzwar jetzt – sofort. Also schafft sie es ihren Geliebten auszutricksen und sich mit der Babyverrückten Rosalie zu verbünden. Außerdem stellt Shmeilia die Theorie auf, dass Renesme ihrer Mutter eine kleine Gehirnwäsche erteilt hat – ihre Kraft ist es ja Leute dazu zu bringen sie zu lieben indem sie sie berührt und Bella liebt das Kind in dem Moment in dem sie seine Berührung im Leib spürt.

Ab diesem Moment ist es Bellas Welt, denn alles was sie hiernach will bekommt sie am Ende auch undzwar auf dem Silbertablett. Sie will Jacob in der Nähe haben – sie darf, sie will ein „Vampir“ werden – sie wird es, sie will kämpfen lernen und obwohl Eddie dagegen ist es ihr zu lehren lernt sie es doch und rettet ihre Familie mit ihrem Schutzschild – sie kriegt was sie will. Sie wird plötzlich aktiv, sie ist diejenige die die Flucht von Jacob und Renesme plant und sie erlernt ihren Schutzschild so ziemlich auf eigene Faust zu kontrollieren und beschützt den ganzen Cullen Clan und all ihre Freunde.

Trotz allem ist es Edwards Idee das sie das Kind abtreibt und mit Jacob schläft um ein normales Kind zu kriegen – so ziemlich Prostitution wenn man mich fragt und er möchte ihr in einer lebensbedrohlichen Lage nicht zeigen wie sie sich verteidigen kann.

Obwohl Bella jetzt die Macht in Händen hält ist die Beziehung dennoch nicht gerettet. Warum? DENN sie hält die Macht in der Hand. Ich bin keine Mega Feministin, eine Beziehung muss gleichberechtigt sein, sie muss sich die Waage halten. Es ist nicht entweder du oder ich sondern wir. Keiner sollte die Macht in Händen halten oder beide sollten es. Punkt.

 

 

ENDE?


 

So, das war jetzt Shmeilias YAB - Serie soweit wie sie bisher erschienen ist. Sobald es neue Videos gibt werde ich mich drum kümmern. Abonniert doch meinen Newsletter, dann kann ich euch Bescheid sagen. Und schaut doch auch mal in meine Videos rein!

Kommentare sind immer erwünscht.

 

Danke Leute!

 

Grüße

 

littlepanimausi

 

 

Shmeilias Kanal auf Youtube:

http://www.youtube.com/user/shmeiliarockie

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