Mein steiniger Weg ins Glück (2)
„Kotoko.“, flüsterte Kyoya „Darf ich zu dir?“
Sie saß im Irrgarten des großen Geländes der Ouran High auf einer Bank und weinte in ihre Hände. Sie schüttelte den Kopf und wandte das Gesicht in ihren Händen von ihm ab. Kyoya fühlte sich unglaublich schlecht. Trotz der Ablehnung setzte er sich in gebührlichem Abstand zu ihr auf die Bank. Ein „Es tut mir Leid“ schien ihm bei weitem nicht genug. Er holte sein Taschentuch hervor und hielt es ihr hin.
„Möchtest du vielleicht deine Tränen trocknen?“
Sie lugte zwischen ihren Fingern hervor, an dem weißen Taschentuch vorbei zu seinem Gesicht. Er blickte verbissen auf seine Schuhe. So unsicher hatte sie den starken Kyoya noch nie gesehen. Sie griff nach dem Tuch und tupfte sich die Wangen ab. Ab und zu blitzte sie zu ihm herüber um zu sehen was er tat. Doch er hob nur den Kopf und blickte zum Himmel hinauf.
„Ich hab dich immer bewundert.“, flüsterte er plötzlich „An dir ist nichts gestellt, du schauspielerst nichts. Du verhältst dich in deinem Rahmen, doch du stellst nie eine andere Person dar als die du tatsächlich bist. Dein Gewissen ist rein.“
Überrascht blickte sie ihn an
„Schon immer habe ich dein Lachen faszinierend gefunden, es war ansteckend und offen. Es war so ehrlich, dass es einen unwillkürlich glücklich machte. In deinen Augen sieht man deine Gefühle, du lügst nie mit ihnen. Wem du dein Lächeln schenkst, der hat es sich verdient. Du glaubst nicht wie glücklich ich war als ich es mir verdient hatte.“
Kotoko blinzelte als wolle sie sichergehen keine Fatamorgana zu sehen. Er drehte den Kopf und sah ihr in die Augen.
„Ich bin sehr egoistisch Kotoko. Ich würde mich mit dir nicht verloben, wenn ich nicht denken würde, dass du perfekt bist. Perfekt für mich und meine Zukunft. Ich habe dich lange im Stillen beobachtet und ich weiß, dass es auf dieser Welt niemanden gibt der besser zu mir passt.“
Kotoko öffnete den Mund leicht und sah ihn mit großen Augen an, zögerlich griff er nach ihrer Hand.
„Ich musste bei unseren Eltern den Anschein erwecken es wäre einzig und allein ihre Entscheidung. Doch selbst diese Entscheidung habe ich selbst in die Wege geleitet.“
„Langsam wirst du mir unheimlich.“, meinte Kotoko und ernetete ein Auflachen seinerseits.
Er ließ sich vor ihren Augen auf den Boden gleiten und griff an ihr vorbei in einen der Rosenbüsche. Eine rote Rose in der einen Hand und ihre Hand in seiner anderen flüsterte er:
„Ich bin schon lange in dich verliebt und seit kurze Zeit bin ich mir dessen bewusst, dass ich dich liebe. Kotoko möchtest du meine Frau werden?“
Er hielt ihr die Rose hin und vollkommen verblüfft starrte sie auf die rote Blüte und dann in sein Gesicht. Sie selbst kniete sich vor ihn und legte ihre freie Hand auf seine die die Rose hielt. Langsam kam sie seinem Gesicht näher bis sie ihn sanft auf die Lippen küsste
„Ist das Antwort genug?“, hauchte sie gegen seine Lippen die sofort ein Lächeln formten. Leicht nickte er bevor sein Gesicht wieder einen ernsten Ausdruck annahm.
„Kotoko, oft fällt es mir schwer zu zeigen was ich empfinde, aber bitte sei dir meiner Zuneigung immer gewiss.“
Auch sie lächelte bei seinen Worten und nickte.
Im Labyrinth knieten zwei Liebende und er steckte seiner Verlobten eine Rose in die Haare.
In der Schule verhielt sich Tamaki still, ein kleines Lächeln zeigte sich erst auf seinen Zügen als Kyoya ihm die Einladung zu seiner Verlobung überreichte. Er war besorgt darüber wie er mit seiner Großmutter weiter verfahren sollte. Er war sich immer über sein Traumbild sicher gewesen. Er wollte eine volle intakte Familie. Er wollte nicht nur seine Eltern zusammen sehen, sondern auch seine Großmutter dabei haben. Was sein Vater getan hatte war unglaublich grausam. Er hatte seiner eigenen Mutter das einzige genommen wozu sie lebte. Die Firma. Natürlich war sie jetzt niedergeschlagen, doch Tamaki wollte zu ihr halten und ihr zeigen, dass sie nicht allein war. Ihr zeigen das es jemanden gab der sie verstand! Vor dem Fenster fielen die Kirchblüten von den Bäumen herab und aus Tamakis Brust löste sich ein verträumter Seufzer. Er erinnerte sich an letztes Jahr, als sie das Kirchblütenfest gefeiert hatten, kurz vor der medizinischen Untersuchung. Wiesehr er den Host Club vermisste... Doch er freute sich darüber, dass die Tradition seines Clubs weitergeführt wurde. Und besonders freute er sich, dass es Haruhi war die sie weiterführte. Das Klingeln riss ihn aus seinen Gedanken, sofort packte er seine Sachen und machte sich auf den Weg. Kaum auf den Gang gelangt hörte er schnelle Schritte und ein Räuspern hinter sich. Er wandte sich im Gehen um und sah wie Kyoya zu ihm aufholte. Gemeinsam liefen sie hinaus.
„Du wirst kommen, nicht wahr?“
„Natürlich!“, versicherte Tamaki und strahlte seinen besten Freund an „Eclair und ich – wir werden da sein.“
Kyoya nickte „Ich dachte nur... wegen deiner Großmutter...“
Tamaki wandte den Kopf ab „Du hast meinen Vater auch eingeladen oder?“
„Ja, deine Eltern und deine Großmutter.“
Bei diesen Worten blickte Tamaki überrascht zu seinem Freund, der lächelte und sich mit einem Wink verabschiedete.
Auf dem Weg zurück in die Souh- Villa nagte Tamaki an seinem Daumennagel. Sollte das bedeuten...? War das die Überraschung? Seine Gedanken rasten. Was sollte er tun? Sein Herz schrie und flehte danach seine Mutter wieder in die Arme schließen zu können. Zu sehen ob es ihr gut ging. Doch seine Großmutter...
Der Wagen parkte und Tamaki blieb noch ein paar Momente sitzten bevor er, nachdem er eine Entscheidung gefällt hatte, ausstieg und das Gebäude betrat.
Sofort kam ein Bediensteter angelaufen.
„Master Tamaki, ihr Vater und Besuch erwarten sie im Salon.“, das Lächeln der Dame war nicht wegzuwischen.
„Wie geht es meiner Großmutter?“, fragte er, statt darauf zu reagieren.
„Unverändert – doch sie ist heute endgültig ins zweite Haus gezogen.“, antwortete sie und Tamaki nickte.
„Sag dem Fahrer, dass er mich gleich hinfahren soll, nachdem ich mich ein wenig frishc gemacht habe.“
„Aber Master Tamaki, der Besuch ist besonders für sie hier angereist. Möchten Sie denn gar nicht wissen wer es ist?“
„Ich weiß es schon.“, lächelte Tamaki „Sag ihr, dass Großmutter meine Unterstützung jetzt dringender hat als sie und dass es mich freut, dass sie hergekommen ist.“
Die Bedienstete blickte Tamaki verblüfft an
„Ach und könntest du noch etwas anordnen? Sag den anderen sie sollen meine Sachen so schnell wie möglich ins zweite Haus bringen, ich ziehe zurück.“
„Was ist das?“, fragte Haruhi und hielt ein Kleid in rosa hoch. Mei – Misuzus Tochter – schüttelte bedauernd den Kopf
„Jetzt verstehe ich wie du als Junge durchgehen konntest. Das ist ein Kleid, dass ich der neuen Kollektion von Yuzuha Hitachin abgekupfert hab. Das weiß doch jeder. Es war auf der ersten Seite jedes Fashion Magazins in der letzten Woche! Nur war ihres in blau mit weißen Schleifen. Deines ist rosa mit blauen Schleifen. Aber ansonsten ist es fast identisch.“
„Na und?“, fragte Haruhi wieder unschuldig
„Na und?!“, krisch Mei außer sich „Das ist der letzte Schrei! Ich habe es für dich gemacht, damit du es auf der Verlobung von Kyoya und Kotoko tragen kannst.“
„Oh... danke. Ich wollte dasselbe tragen was ich auch auf Tamakis Verlobung anhatte.“, meinte Haruhi Achsel zucken und erntete einen verständnislosen Blick von Mei.
„Sag mal – du weißt aber schon das er... naja... und du...“
„Was meinst du?“, fragte Haruhi unschuldig
‚Sie ist weder Mädchen noch Junge... sie ist ein Lamm... oder ein Dorftrottel, wie mans nimmt.’, dachte Mei frustriert „Wie auch immer... Wie läuft es so mit dem neuen Club?“
Haruhi seufzte auf „Es ist so anstrengend. Ich weiß gar nicht woher Tamaki all die Ideen und die Energie genommen hat... Und diese neuen Mädchen... Sie stehen den Zwillingen in nichts nach!“
Mei grinste plötzlich und sagte dann: „Du hast also einen heiden Spaß!“
Haruhi ließ sich zu einem Lächeln herab und blickte auf das Kleid, Mei beobachtete ihre Freundin und seufzte tief.
„Hör mal Schlauberger.“, richtete sie das Wort an sie und Haruhi sah sie aus ihren Scheinwerferaugen an „Es ist offensichtlich das du und Tamaki...“, Mei setzte eine Kunstpause ein „... ineinander verliebt seid. Das ich dir das erst sagen muss ist schon schlimm genug, aber bitte streite es nicht auch noch ab!“
Haruhis Scheinwerferaugen wurden noch runder und größer, doch bevor sie Einwand erheben konnte wurde ihr bereits eine Teenie- Zeitschrift in die Arme gedrückt „Mach den Test auf Seite 3. Wir sehen uns am Morgen der Verlobung.“
Und damit verließ Mei die Wohnung und ließ Haruhi mit dem Test allein. Einen Moment dachte Haruhi darüber nach was sie gesagt hatte, schüttelte dann jedoch irritiert den Kopf und schmiss die Zeitschrift auf den Couchtisch. Unbekümmert machte sie sich daran Essen für ihren Vater zu kochen, doch sie konnte es nicht verhindern das ihre Augen immer wieder zu der Zeitschrift glitten. Sie konnte sich einfach nicht konzentrieren. Aber das war doch lächerlich. Sie und Tamaki? Nein... Dann jedoch überkamen sie Zweifel. Sie musste das klarstellen und sich ebweisen, dass das nicht der Fall war. Sie würde den Test jetzt machen und sich beweisen, dass das alles Unsinn war. Eine Spinnerei von Mei, sie war sowieso zuviel mit den Hosts zusammen gewesen.
Während also das Abendessen anbrannte setzte Haruhi konzentriert kleine Kreuzchen, dann zählte sie die Summe zusammen und blätterte um damit sie sehen konnte in welche Sparte sie gehörte.
„LOVE LOVE
Herzlichen Glückwunsch! Du bist verliebt!!! Als der schwärmerische Typ wirst du dich sicherlich nicht trauen ihn sofort anzusprechen, versuche daher seine Vorlieben herauszufinden und arrangiere ein zufälliges Zusammentreffen. Dann erwähnst du eure Gemeinsamkeiten und schwupps! hast du deinen ersten festen Freund!
LOVE LOVE!“
Haruhi glotzte auf die Buchstaben, besonders das „LOVE LOVE“ schien sich in ihre Augen zu brennen. Das war vollkommen unmöglich! In ihren Augen bildeten sich Tränen doch bevor sie sich darüber wundern konnte fiel ihr das Essen ein. Sofort sprang Haruhi hoch und rettete was noch zu retten war und nachdem sie die Wohnung ordentlich durchlüftet hatte hörten auch ihre Augen auf zu tränen. Sie machte sich ans Werk das Essen fertig zu machen (bzw. neu zu machen) und dachte dabei über den Test nach.
Liebte sie Tamaki wirklich?
+*+
Kotoko konnte es kaum erwarten. Sie hatte einen wunderschönen weißen Kimono mit verschiedenen Blumen darauf an. Sie sah aus wie ein Frühlingsmorgen, einfach umwerfend schön. Haruhi und Eclaire waren bei ihr.
„Ist alles okay mit dir?“, fragte Eclaire Haruhi denn die Arme sah furchtbar verschnupft aus. Ihre Augen waren ganz rot genauso wie ihre Nase. Haruhi nickte mit einem schwachen Lächeln.
„Ja, danke.“, antwortete sie bloß leise und wandte sich Kotoko zu „Und, ist alles in Ordnung oder brauchst du noch was?“
Kotoko drehte sich strahlend im Kreis „Alles wunderbar!“, entgegnete sie fröhlich „Einfach wunderbar.“
Kyoya begrüßte seine Gäste persönlich am Eingang, es waren ausschließlich Freunde geladen. Gerade hatte er eine vollkommen in Tränen aufgelöste Renge mit Mori und Honney hineingelassen da kam ihm schon sein blonder bester Freund entgegengelaufen.
„Ohne Eclaire da?“, fragte er nach einer kurzen Begrüßung
„Eclaire ist bei Kotoko.“, erklärte Tamaki „Sie müssten doch schon da sein.“
„Sie waren vor mir da.“, meinte Kyoya
„Achso, bist du schon aufgeregt?“, Tamaki hatte ein breites Grinsen auf den Wangen doch Kyoya richtete nur seine Brille und zeigte ins innere der Halle
„Reden wir später.“, verkündete der jüngste Otori und Tamaki betrat nickend die Festhalle
Es kamen nicht mehr allzuviele Gäste und bald begab sich Kyoya persönlich hinein und unterhielt sie um die Zeit zur Zeremonie abzukürzen. Tamaki und er hatten nur wenig Zeit zusammen doch einmal konnte man die beiden tuscheln sehen wobei Kyoya vage in eine Richtung zeigte in der niemand außer einem Kellner stand.
Ein Programm klassischer Musik im Hintergrund verlieh der Feier an nötiger Eleganz und erfreute Tamaki mit jedem Ton. Auch die andere Hosts waren voll in ihrem Element so wie sie hier angehimmelt werden konnten. Von Smokings verschiedenster Arten bis hin zu den ausgefallenen Kimonos der Zwillinge war alles dabei. Es dauerte auch nicht mehr allzulang bis die Dame des Tages die Halle freudestrahlend betrat und sich bei Kyoya einhaken durfte. Er führte sie zum allgemeinen Entzücken zu einem kleinen Podest wo nach einer kurzen Ansprache an die Gäste Kyoya ihre symbolisch noch einmal den Ring an den Finger streifte. Aus der Ecke der jugendlichen Fans – allen voran Renge – hörte man ein tief von Herzen stammendes Geseufzte.
Eclaire hatte sich bei Tamaki untergehakt und schien ihm permanent etwas ins Ohr zu flüstert und er schien fast genauso oft den Kopf zu schütteln. Die rote Farbe die sich auf seinem Gesicht dabei ausbreitete ließ das Geschehen noch um einiges interessanter wirken.
Ein Tanz folgte darauf den das Paar des Abends eröffnete woraufhin deren Eltern und danach die restlichen Paare hinzustießen. Haruhi und die Hosts standen zusammen mit Renge, Mei, dem restlichen Ladys Club und Casanoda abseits. Casanoda zitterte am ganzen Leib so angespannt war er weil er vor hatte Haruhi um einen – natürlich ganz freundschaftlichen – Tanz zu bitten.Doch bevor er das über sich bringen konnte war das erste Lied erklungen und Tamaki verbeugte sich vor Haruhi.
„Darf ich um den nächsten Tanz bitten?“, fragte er galant und hielt ihr eine Hand hin, Haruhi war nun auch an ihrer Wangen und nicht nur an Nase und Augen ganz rot, nickte jedoch und ergriff die Hand. Währendessen holte Eclaire sich und ihrer besten Freundin einen Drink.
„Das Kleid sieht umwerfend schön aus, Haruhi.“, machte Tamaki ihr ein Kompliment, seine Augen strahlten dabei ungewöhnlich hell und ehrlich wie eh und je.
„Mei hat es mir geschenkt.“, erzählte Haruhi, ihr Hautton normalisierte sich während sie versuchte bloß keine falschen Schritte zu machen
„Ich hatte noch gar nicht die Chance dir zu sagen...“, begann Tamaki und Haruhi sah erwartungsvoll von ihren Füßen auf „...wie froh ich darüber bin das du dich nicht mehr verstellen musst und jeder jetzt weiß, dass du ein Mädchen bist.“
Haruhi nickte bloß wortlos und einen Moment blieb es still zwischen den beiden.
„Wann kommst du wieder?“, fragte Haruhi leise und Tamaki seufzte
„Erst wenn das mit meiner Großmutter geregelt ist, fürchte ich. Siehst du? Sie ist auch heute nicht da.“
Er wollte ihr so gern so vieles noch sagen. Doch die Zeit reichte nicht und er sah bereits das Casanoda auf seine Chance wartete. Also geleitete er Haruhi zu ihm und verabschiedete sich um zu Eclaire und Kotoko zu gehen. Während er ihr zur Verlobung gratulierte war Kyoya gerade bei seinem Vater.
„Kyoya, ich gratuliere dir herzlich zur Verlobung.“, sprach Tamakis Vater und schüttelte dem jungen Mann die Hand „Ich habe ein Geschenk für dich und den Host Club. Ihr könnt ihn wieder eröffnen wann immer ihr möchtet!“
Kyoya ließ die Hand des Direktors los und lächelte sein typisches Gewinnerlächeln.
„Nicht ohne unseren King.“, antwortete Kyoya und wandte sich dann um, um zu Tamaki zu gehen. Kopfschüttelnd doch mit einem Lächeln auf den Lippen sah der Direktor ihm nach.
Derweil drehte Haruhi ihre Runde mit einem der Zwillinge auf dem Parkett nachdem Casanoda sie nach einem etwas tollpatschigen Tanz freigegeben hatte. Es war Kaoru.
„Kaoru.“, flüsterte Haruhi „Kann ich dich was fragen?“
„Das tust du schon.“, grinste der „Aber tu dir keinen Zwang an.“
„Wenn du in jemanden verliebt wärst -rein theoretisch- wie würdest du es dieser Person sagen?“
Kaoru blieb eine Weile ganz still und blickte über Haruhis Kopf hinweg, dann antwortete er leise:
„Der King, hmm? Sag es einfach geradeheraus.“
„Aber...“, doch keiner ihrer Zweifel drang über ihre Lippen, Kaoru kannte sie alle. Eclaire, Tamakis Großmutter, Haruhis Status...
„Wenn du es nicht tust wirst du nie erfahren was gewesen wäre wenn...“, Kaoru lächelte traurig, wirbelte sie zwei Mal um die eigene Achse und schleuderte sie dann Tamaki mit einem „Fang!“ entgegen.
Tamaki fing Haruhi noch rechtzeitig auf, schrie den Frechdachs aber noch eine ganze Weile nach.
„Beruhige dich Tamaki.“, meinte Haruhi und sofort schienen sie in die Host Vlub Zeiten zurückversetzt. Beide lächelten einen Moment weil sie wussten woran der andere dachte. Haruhi schluckte bevor sie sagte:
„Kann ich irgendwo mit dir allein sprechen?“
Tamaki nickte überrascht und bekam von Eclaire hinter Haruhis Rücken ein Zwinkern. Sie gingen beide aus der Halle und spazierten einmal um sie herum. Eine ganze Weile liefen sie einfach nur stumm nebeneinander her bevor Haruhi einfach mit der Wahrheit herausplatzte:
„Ich liebe dich.“
Fortsetzung Folgt...
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Littlepanimausi